Neue Rezeptur: Warum wir bei unseren BIO-BARF-Komplettmenüs jetzt komplett auf zugesetzte Spurenelemente verzichten
Liebe Hundefreundin, lieber Hundefreund,
heute schreibe ich dir über etwas, das mich seit Monaten beschäftigt hat – und auf das ich richtig stolz bin. Wir haben die Rezepturen unserer BIO-BARF-Komplettmenüs mit Huhn, Rind und Lamm weiterentwickelt. Das Ergebnis: Wir verzichten künftig komplett auf die bisher zugesetzten ernährungsphysiologischen Zusatzstoffe Kupfer, Mangan und Zink. Dein Hund bekommt diese Spurenelemente jetzt ausschließlich aus natürlichen Zutaten.
Was das genau bedeutet, warum wir diesen Schritt gegangen sind und was sich dadurch für dich und deinen Hund ändert (Spoiler: fast nichts – und gleichzeitig eine ganze Menge), das erkläre ich dir in diesem Artikel. Nimm dir ein paar Minuten Zeit. Es lohnt sich, denn es geht um nichts weniger als die Frage: Wie nah kann fertiges BARF an der natürlichen Ernährung deines Hundes sein?
Die Änderung in einem Satz
Unsere BIO-BARF-Komplettmenüs mit Huhn, Rind und Lamm sind jetzt – wo immer es möglich ist – nach dem Beutetierprinzip konzipiert: Die Spurenelemente Kupfer, Mangan und Zink stammen nicht mehr aus zugesetzten Mineralstoffen, sondern vollständig aus natürlichen Zutaten wie Leber, Muskelfleisch, Herz sowie frischem Obst und Gemüse – bei weiterhin voller Bedarfsdeckung.
Das ist die Kurzfassung. Jetzt die ganze Geschichte.
Was ist das Beutetierprinzip – und warum ist es uns so wichtig?
Wenn du schon länger bei uns bestellst, kennst du unsere Grundüberzeugung: Der Hund stammt vom Wolf ab, und sein Verdauungssystem ist bis heute auf das ausgelegt, was ein Beutetier liefert. Muskelfleisch, Innereien, Knochen – dazu pflanzliche Bestandteile. In dieser natürlichen "Verpackung" stecken alle Nährstoffe, die ein Hund braucht. Nicht isoliert, nicht künstlich dosiert, sondern im natürlichen Verbund.
Das Beutetierprinzip bedeutet für uns: Wir bilden diese natürliche Zusammensetzung so genau wie möglich nach. Jedes unserer Komplettmenüs soll dem so nahe kommen, wie es eine tiefgekühlte, fertig portionierte Mahlzeit eben kann.
Und genau hier lag bisher ein Punkt, der mich persönlich immer ein bisschen gewurmt hat. Um die bedarfsdeckende Versorgung mit Kupfer, Mangan und Zink sicherzustellen, haben wir diese Mineralstoffe bislang zugesetzt. Das war fachlich sauber, sicher und völlig üblich. Aber es entsprach nicht zu hundert Prozent unserem eigenen Anspruch: Bedarfsdeckung und Natürlichkeit miteinander zu verbinden.
Also haben wir uns an die Arbeit gemacht.
Warum Kupfer, Mangan und Zink für deinen Hund so wichtig sind
Bevor ich dir erkläre, wie wir das gelöst haben, kurz zum Warum. Diese drei Spurenelemente sind essentiell für die Gesundheit deines Hundes – das heißt, sein Körper kann sie nicht selbst bilden, sie müssen über das Futter kommen. Sie unterstützen unter anderem:
-
den Stoffwechsel
-
die Haut- und Fellgesundheit
-
das Immunsystem
-
die Zellneubildung und -regeneration
Du siehst: Das sind keine Nebensächlichkeiten. Glänzendes Fell, gesunde Haut, ein stabiles Immunsystem – all das hängt direkt an einer verlässlichen Versorgung mit genau diesen Nährstoffen. Deshalb war für uns von Anfang an klar: Ein Verzicht auf die Zusätze kommt nur infrage, wenn die Versorgung aus natürlichen Quellen genauso zuverlässig funktioniert. Keine Kompromisse.
Woher kommen diese Nährstoffe jetzt?
Die Antwort steckt im Beutetier selbst. Durch die gezielte Anpassung unserer Rezepturen stammen die Mineralstoffe nun ausschließlich aus natürlichen Zutaten. Drei Komponenten spielen dabei die Hauptrollen:
Die Leber – eine wahre Nährstoffbombe. Sie ist reich an allen drei genannten Spurenelementen und liefert nebenbei auch noch Vitamin A und diverse Vitamine der B-Gruppe. Wer sich mit Hundeernährung beschäftigt, weiß: Kaum eine Zutat ist so dicht gepackt mit dem, was ein Hund braucht. In der Natur frisst kein Wolf sein Beutetier ohne die Leber – und das aus gutem Grund.
Muskelfleisch und Herz. Beide sind reich an Kupfer und Zink und gleichzeitig exzellente Lieferanten von Proteinen und Fetten – wichtig für die Energiegewinnung und die Aufnahme von Nährstoffen. Das Herz ist dabei ein oft unterschätztes Kraftpaket: Es arbeitet ein Hundeleben lang ohne Pause und ist entsprechend nährstoffreich aufgebaut.
Frisches Obst und Gemüse sowie essenzielle Zusätze. Sie runden unsere Menüs ab und liefern neben Mangan noch weitere Spurenelemente wie Jod – und Ballaststoffe für eine geregelte Verdauung.
Diese zahlreichen, genau berechneten Komponenten liefern die Nährstoffe in ihrer natürlichen Struktur. So, wie es beim Barfen vorgesehen ist. Genau das ist der Unterschied zwischen einer Mahlzeit und einer Mahlzeit mit angehängter Nährstofftabelle.
"Und ist das dann noch bedarfsdeckend?" – Ja. Und hier sind die Zahlen.
Ich weiß, was viele von euch jetzt denken. Petra aus Brandenburg, die ihren Rüden Milo seit zwei Jahren mit unseren Menüs füttert, hat es mir nach der Ankündigung direkt geschrieben: "Mario, ich finde den Schritt klasse – aber woher weiß ich, dass Milo jetzt nicht irgendwas fehlt?"
Eine berechtigte Frage. Und die Antwort lautet: Trotz der Umstellung gilt weiterhin – unsere Rezepturen sind bedarfsdeckend konzipiert. Wir haben das für jedes Menü durchgerechnet.
Ein Beispiel macht es greifbar: Nehmen wir einen 15 Kilogramm schweren Hund, der täglich 3 Prozent seines Körpergewichts als Futtermenge bekommt – gefüttert mit unserem BIO-BARF-Komplettmenü Rind. Schaut man sich die Nährstoffdeckung im Detail an, zeigt sich: Der Energiebedarf wird genau passend gedeckt, und sämtliche Nährstoffe – von Rohprotein über Calcium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Mangan und Zink bis hin zu den Vitaminen A, D, E, der gesamten B-Gruppe, Folsäure und den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA – erreichen oder übertreffen den Bedarfswert.
Manche Nährstoffe liegen dabei deutlich über dem Bedarf. Und falls du jetzt stutzt: Das ist kein Grund zur Sorge. Im Gegenteil – es ist ein Zeichen von Natürlichkeit. Warum, erkläre ich dir jetzt.
Warum "exakte 100 %" gar nicht das Ziel sind
Eine exakte Bedarfsdeckung von genau 100 Prozent für jeden einzelnen Nährstoff ist in der Praxis weder realistisch umsetzbar noch sinnvoll. Das hat mehrere Gründe – und die sind wichtig zu verstehen, weil sie den Kern natürlicher Ernährung berühren.
Erstens: Natürliche Rohstoffe unterliegen natürlichen Schwankungen im Nährstoffgehalt. Eine Rinderleber ist kein Laborprodukt. Sie liefert verschiedene Nährstoffe in verschiedenen Mengen – mal etwas mehr, mal etwas weniger. Die Nährstoffe treten in Lebensmitteln immer im Verbund auf und nicht isoliert. Erst durch die richtige Zusammensetzung vieler Komponenten erzielt man eine Bedarfsdeckung aller Nährstoffe.
Zweitens: Eine punktgenaue Einstellung auf exakt 100 Prozent würde nur über künstliche, isolierte Zusätze funktionieren – und wäre damit fernab von einer natürlichen Mahlzeit. Genau davon wollten wir ja weg. In der natürlichen Ernährung eines Hundes – oder auch von uns Menschen – gibt es keine "exakten 100 %". Kein Wolf rechnet sein Beutetier nach. Und auch du isst dein Mittagessen nicht mit der Pipette.
Drittens: Diese Abweichungen nach oben sind keinesfalls problematisch. Viele der Nährstoffe werden vom Körper einfach wieder ausgeschieden – wie zum Beispiel alle B-Vitamine. Andere haben ein wirklich hohes, sicheres Maximum. Von Vitamin A beispielsweise können unsere Hunde problemlos das Vielfache des Bedarfs verwerten.
Sonja aus der Nähe von Leipzig, deren Münsterländer Rocky ein ausgesprochen sensibler Kandidat beim Futter ist, hat mir dazu neulich am Telefon gesagt: "Ich habe jahrelang Zutatenlisten studiert und mich von Prozentzahlen verrückt machen lassen. Dass ihr jetzt sagt, "Natur schwankt eben – und genau deshalb funktioniert es –, hat bei mir einen Knoten gelöst." Besser hätte ich es selbst nicht formulieren können.
Der eigentliche Vorteil: Nährstoffe im natürlichen Verbund
Jetzt kommen wir zum Herzstück – der Grund, warum dieser Schritt mehr ist als Kosmetik auf der Zutatenliste.
Natürliche Nährstoffe liegen in einem komplexen Verbund vor. Zusammen mit anderen Mineralstoffen, Vitaminen und Aminosäuren werden sie im Körper oftmals besser aufgenommen und verarbeitet als künstliche Alternativen. Das ist der entscheidende Punkt: Es geht nicht nur darum, was im Futter drin ist, sondern darum, was beim Hund ankommt.
Ein zugesetztes Spurenelement ist ein einzelner Baustein. Eine Leber ist ein ganzes Bauwerk – mit Kupfer, Mangan, Zink, Vitamin A und B-Vitaminen in genau der Struktur, in der der Hundekörper sie seit Jahrtausenden kennt und verwertet. In unseren angepassten Rezepturen setzen wir nun auf dieses perfekte Zusammenspiel von Natürlichkeit und Bedarfsdeckung.
Denn unser Anspruch ist ganz klar: Für unsere Hunde ist das Beste gerade gut genug.
Ich merke das übrigens jeden Tag bei meiner eigenen Hündin. Gaia, meine Weimaranerin, ist meine strengste Qualitätskontrolle – und gleichzeitig der Grund, warum ich bei diesem Thema keine halben Sachen mache. Was ich ihr nicht in den Napf geben würde, verlässt unsere Manufaktur nicht. So einfach ist meine Formel.
Was ändert sich jetzt konkret für dich und deinen Hund?
Die kurze Antwort: an deiner Routine nichts, an der Qualität im Napf einiges.
Du musst nichts umstellen. Die Menüs bleiben vollständige Alleinfuttermittel. Auftauen, füttern, fertig – wie immer. Du musst nichts ergänzen, nichts abwiegen, nichts dazurechnen.
Die Fütterungsempfehlung bleibt wie gewohnt. Die Futtermenge orientiert sich weiterhin am Energiebedarf deines Hundes.
Die Zutatenliste wird noch klarer. Kupfer, Mangan und Zink tauchen künftig nicht mehr als ernährungsphysiologische Zusatzstoffe auf – weil sie jetzt dort stecken, wo sie in der Natur hingehören: in Leber, Muskelfleisch, Herz, Obst und Gemüse.
Betroffen sind unsere BIO-BARF-Komplettmenüs mit Huhn, Rind und Lamm – überall dort, wo die Umstellung nach dem Beutetierprinzip möglich ist.
Karin, die ihren Berner-Mix Otto nach einer langen Odyssee durch Futtersorten zu uns gebracht hat, brachte es kürzlich in einer Mail auf den Punkt: "Je kürzer die Zutatenliste, desto ruhiger schlafe ich." Genau dafür machen wir das.
Vielleicht fragst du dich noch, ob dein Hund den Wechsel überhaupt bemerkt. In aller Regel: nein. Die Menüs bestehen weiterhin aus denselben hochwertigen Grundzutaten – bio-zertifiziert, aus Bayern und Brandenburg, tiefgekühlt produziert und versandt. Geschmack, Konsistenz und Handhabung bleiben, wie dein Hund und du sie kennen. Was sich ändert, spielt sich auf der Ebene ab, die man nicht sieht und nicht schmeckt: in der Herkunft der Nährstoffe. Und falls dein Hund zu den sensiblen Kandidaten gehört, die auf jede Veränderung reagieren – beobachte ihn wie bei jeder Lieferung und melde dich bei mir, wenn dir etwas auffällt. Dafür bin ich da.
Ein Gedanke zum Vergleich: Wie würdest du selbst essen wollen?
Manchmal hilft ein Blick auf den eigenen Teller. Stell dir vor, du hast die Wahl zwischen zwei Mahlzeiten. Die erste: frisch gekocht, mit Gemüse, gutem Fleisch, allem, was dazugehört. Die zweite: eine nährstoffärmere Basis, bei der die fehlenden Vitamine und Mineralstoffe hinterher als Pulver darüber gestreut wurden. Auf dem Papier können beide dieselben Werte erreichen. Aber welche würdest du jeden Tag essen wollen – und welcher würdest du auf Dauer mehr vertrauen?
Genau diese Wahl haben wir jetzt für deinen Hund getroffen. Nicht, weil die bisherige Lösung schlecht gewesen wäre – sie war sicher und bedarfsdeckend. Sondern weil die natürliche Lösung die bessere ist, wenn man sie sauber hinbekommt. Und das war die eigentliche Arbeit der letzten Monate: Rezepturen so präzise zusammenzusetzen, dass die Natur die Aufgabe der Zusatzstoffe komplett übernimmt. Viele genau berechnete Komponenten, die zusammen ein vollständiges Ganzes ergeben – wie im Beutetier selbst.
Warum ich dir das alles so ausführlich erzähle
Ich hätte diese Umstellung auch einfach still vollziehen können. Neue Deklaration drucken, fertig. Aber das entspricht nicht dem, wie ich Barfmeister führe. Du sollst wissen, was sich in den Menüs ändert, warum es sich ändert und was dahintersteckt. Volle Transparenz ist eines meiner zehn Versprechen an dich – und Rezepturen, die wir laufend verbessern, ein weiteres. Beides kommt in diesem Schritt zusammen.
Unsere Rezepturen sind tierärztlich entwickelt, und wir verbessern sie kontinuierlich, weil Stillstand für uns keine Option ist. Diese Weiterentwicklung ist das bisher schönste Beispiel dafür: Wir haben etwas, das gut und sicher funktioniert hat, noch einmal grundlegend durchdacht – und es natürlicher gemacht, ohne bei der Versorgungssicherheit auch nur einen Millimeter nachzugeben.
Häufige Fragen zur neuen Rezeptur
Was ist neu an den Barfmeister BIO-BARF-Komplettmenüs? Die Komplettmenüs mit Huhn, Rind und Lamm sind jetzt nach dem Beutetierprinzip konzipiert: Die bisher zugesetzten Spurenelemente Kupfer, Mangan und Zink stammen nun vollständig aus natürlichen Zutaten wie Leber, Muskelfleisch, Herz sowie frischem Obst und Gemüse.
Sind die neuen Rezepturen weiterhin bedarfsdeckend? Ja. Die Menüs sind weiterhin als vollständiges Alleinfutter bedarfsdeckend konzipiert. Beispielrechnungen – etwa für einen 15-kg-Hund bei 3 % Futtermenge mit dem Komplettmenü Rind – zeigen, dass alle Nährstoffe den Bedarfswert erreichen oder übertreffen.
Warum liegen manche Nährstoffe über dem Bedarfswert? Weil natürliche Rohstoffe natürlichen Schwankungen unterliegen und Nährstoffe im Verbund liefern. Eine punktgenaue 100-%-Deckung wäre nur mit künstlichen, isolierten Zusätzen möglich. Die Abweichungen sind unbedenklich: Viele Nährstoffe wie B-Vitamine werden einfach ausgeschieden, andere – etwa Vitamin A – haben ein sehr hohes, sicheres Maximum.
Muss ich bei der Fütterung etwas ändern oder ergänzen? Nein. Die Menüs bleiben vollständige Alleinfuttermittel. Es muss nichts ergänzt oder umgestellt werden – auftauen, füttern, fertig.
Warum sind natürliche Nährstoffquellen besser als Zusatzstoffe? Natürliche Nährstoffe liegen in einem komplexen Verbund mit anderen Mineralstoffen, Vitaminen und Aminosäuren vor und werden im Körper oftmals besser aufgenommen und verarbeitet als künstliche Alternativen.
Welche Menüs sind von der Umstellung betroffen? Die BIO-BARF-Komplettmenüs mit Huhn, Rind und Lamm – überall dort, wo die Umsetzung nach dem Beutetierprinzip möglich ist.
Mein Fazit – und eine Bitte
Dein Hund ist Familie. Und Familie verdient kein Futter, das erst durch eine Liste von Zusatzstoffen komplett wird – sondern Mahlzeiten, die von Natur aus vollständig sind. Genau dahin haben wir unsere Rezepturen jetzt entwickelt: bedarfsdeckend wie immer, natürlich wie nie.
Wenn du Fragen zur neuen Rezeptur hast, zur Umstellung oder ganz konkret zu deinem Hund: Schreib mir einfach an post@barfmeister.com. Bei mir landet deine Frage bei jemandem, der selbst barft und jeden Morgen einen Napf für seine eigene Hündin füllt.
Probier die neuen Rezepturen aus – dein Hund wird den Unterschied vielleicht nicht sehen. Aber sein Körper wird ihn nutzen.
Herzliche Grüße
Dein Mario Der Barfmeister – Mit Bio-BARF direkt ins Hundeherz!